Japanische Bewegungsreplik Corum Miss Golden Bridge Ceramic

Corum  Miss Golden Bridge Ceramic

Die neue Corum Miss Golden Bridge Ceramic kommt zum Jubiläum, denn 2015 feiert Corum den 35. „Geburtstag“ seines legendären Golden Bridge Uhrwerkes. Zu diesem Anlass wurde ein neues Damenmodell kreiert, das die Werte der Marke perfekt widerspiegelt: Pioniergeist und Zuverlässigkeit.  

Als Corum im Jahr 1980 die Golden Bridge kreierte, glaubte sein Erfinder René Bannwart noch nicht, dass er ein Modell herausgebracht hatte, dass nicht nur eine der Säulen der Marke, sondern darüber hinaus ein Symbol der Schweizer Uhrmacherei wurde. Das bemerkenswerte, ganz transparente Design dieser Uhr ging mit der Philosophie der Marke einher, zur Avantgarde der Uhrenindustrie zu gehören.

Das Modell komplettierte eine bereits sehr kreative Kollektion, an der Seite der sportlichen Admiral’s Cup. Mit ihr gelang es, einen Zweig der Uhrenindustrie zu besetzen, an den sich noch keine andere Uhren-manufaktur herangewagt hatte: Das Uhrwerk als Stabwerk in einer Linie anzuordnen.

Corum Miss Golden Bridge Ceramic

 

Auch nach 30 Jahren, bleibt dieses inzwischen mythisch gewordene Uhrwerk eine außergewöhnliche Errungenschaft und ein einzigartiger uhrmacherrischer Ausdruck. Zusammengesetzt aus 140 Einzelteilen in einem parallelflachen Rechteck von 33 mm Länge, 3 mm Breite und weniger als 5 mm Höhe, stellt es eine Meisterleistung der Mikromechanik da. Zudem ist es noch mit Schraubenunruh und Schleppfeder ausgestattet ist, verfügt über eine Gangreserve von 40 Stunden und handgravierte Brücken und Platine aus feinstem Gold. Außerdem sorgt eine Schwingfrequenz von 4Hz für Verlässlichkeit und Präzision. Auf diesem Level der Miniaturisierung gibt es nicht viele Mitbewerber. Das Design der neuen Miss Golden Bridge hat einen sehr femininen Touch.  

Das begehrte Stabwerk wurde in einem neuen, weißen Keramikgehäuse untergebracht.

Corum  Miss Golden Bridge Ceramic

Die technische Herausforderung hierfür ist hoch, bedingt durch die große Proportion der Saphirgläser gegenüber dem feinen Gehäuse aus Keramik. Das filigrane weiße Gehäuse behütet zum einen das goldene Uhrwerk und betont zum anderen das Aufeinandertreffen von Formen und Farben. Die facettierten Zeiger überdecken das Kaliber CO 113 nur hauchzart. Von oben, von unten und von den Seiten kann man das Werk in all seinen Facetten durch die Saphirgläser bewundern. Neudurchdacht zeigt sie sich in einem dünneren, gewölbten Tonneaugehäuse gepaart mit femininem Spirit. Ihre Anstoßhörner wurden entfernt und das handgenähte Krokodillederband perfekt ins Gehäuse integriert, ähnlich wie bei einer Manschettenuhr. Die bei 6 Uhr angebrachte Krone unterstreicht den verfeinerten Charakter des modernen und eleganten Gehäuses.

Die Miss Golden Bridge mit Keramikgehäuse hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 16.800 Euro.

Die technischen Features der Corum Bridges Golden Bridge MISS 

Gleichzeitig sind viele Patentrechte für schweizerische Uhrwerke in den letzten Jahren ausgelaufen. Dies ermöglicht es nun auch chinesischen Fabrikanten, wie FIYTA, Sea Gull oder EBOHR, hochwertige mechanische Werke in ihre Armbanduhren einzubauen, was den entscheidenden Makel der früheren Produktionen wettmacht.Den Bekanntheitsgrad unter potenziellen deutschen Käufern hat das aber nicht gesteigert. Uhrmachermeister Thomas Deckert aus Düsseldorf, der seit 2005 im Familienbetrieb tätig ist, kann nur von Fälschungen Schweizer Marken berichten, die aus chinesischer Produktion stammen und bei ihm zur Reparatur abgegeben werden: „Da aber meistens die Reparaturkosten schon den Kaufpreis überschreiten, schrecken die meisten davor zurück.“Neben der Qualität der chinesischen Uhren steigt auch der Einfluss chinesischer Investoren auf den internationalen Uhrenmarkt. Längst sind chinesische Marken Stammgäste auf der Baselworld, der wichtigsten Messe der Uhren- und Schmuckindustrie, die jährlich in der Schweizer Metropole stattfindet. Seit einigen Jahren sind dort auch Schweizer Marken unter chinesischer Führung anzutreffen.Seit 2011 gehört die 1856 gegründete Eterna Manufaktur aus Grenchen der China Haidian Holdings Limited – der erste Verkauf einer Schweizer Traditionsmanufaktur an einen Konzern aus China. Das Unternehmen hält mit den Marken EBOHR und Rossini bereits große Anteile am chinesischen Markt für Qualitätsuhren. Jetzt taste es sich in die internationalen Märkte vor. 2013 kauft Haidian die Schweizer Edeluhrenmarke Corum für umgerechnet 86 Millionen Franken.

  • Uhrwerk: Werknummer: CO 113 mit manuellem Aufzug, Dimension: 14 3/4“‘ x 5“‘
  • Frequenz: 4 Hz, 28’800 A/h, 19 Rubine, Gangreserve: 40 Stunden
  • Funktionen: Stunde & Minute
  • Oberflächenveredelung des Werks: Brücken und Werkplatine in Rotgold 18kt • Brücke mit eingraviertem CORUM Logo
  • Zifferblatt: ohne
  • Gehäuse: Keramik-Gehäuse Tonneau förmig, Dimension: 21.00 x 43.00 mm, Höhe: 11.19 mm
  • Krone: Rotgold 5 N/18 kt • Eingravierter CORUM Schlüssel
  • Glas: Entspiegeltes Saphirglas
  • Gehäuseboden Typ: Gehäuseboden mit Öffnung, verschraubt, aus Keramik mit entspiegeltem Saphirglas
  • Wasserdichtigkeit: 30 Meter / 3 ATM
  • Zeiger: Stunde und Minute: Blatt • Mit Rotgold 5N vergoldet • Skelett
  • Armband: Material: weißes Alligatorleder, / Bandanstoß Schließe: 15/12 mm
  • Schließe: Dornschließe aus weißer Keramik mit 5N 18kt Rotgold und eingraviertes CORUM Logo

Corum  Miss Golden Bridge Ceramic

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