Luxus Download: Der Glashütte Original Senator Chronograph Panoramadatum im Test Replica Uhren Essentials

Als vor etwa drei Jahren bei Glashütte Original die ersten Entwürfe für ein neues Chronographenkaliber skizziert wurden, standen die Prämissen felsenfest. Ein zeitgemäßer Chronograph sollte her, der eine ausgewogene Kombination der Funktionen bietet. Übersichtlich, perfekt ablesbar und sicher in der Handhabung sollte er sein, charakterisiert von technischen Lösungen, wie sie dem Anspruch von Glashütte Original in Bezug auf Präzision aber auch hinsichtlich ästhetischer Maßstäbe entsprechen. Keine Verkünstelungen also, sondern geradlinige, alltagstaugliche Lösungen, ohne dabei den Pfad feiner Glashütter Uhrmacherei zu verlassen.

Glashütte Original: Senator Chronograph Panoramadatum
Glashütte Original: Senator Chronograph Panoramadatum

Herausgekommen ist das automatische Chronographenkaliber 37, das zwar von Grund auf neu entworfen ist, aber dennoch auf einige bereits vorhandene Konstruktionen zurückgreift. Wie zum Beispiel auf das für Glashütte Uhren Gebraucht Ebay Replik so typische Panoramadatum, welches von vorn herein für das neue Uhrwerk gesetzt war. Das Kaliber 37 debütiert gleich in zwei signifikanten Zeitmessern der sächsischen Uhrenmanufaktur – als Version 37-01 in der klassischen Senator und als Version 37-02 in der Vintage-Linie Seventies. Für den ersten Praxistest außerhalb der Manufaktur rückte uns Glashütte Original noch vor seiner offiziellen Markteinführung und unter nachdrücklicher Betonung seines Prototypen-Daseins den Senator Chronograph Panoramadatum in Rotgold heraus. In seinem klassischen Gehäuse wirkt er ebenso gestanden wie das UHREN-MAGAZIN, das 2014 sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Klassischer Chronograph mit Senator-Gesicht

Die schöne Eisenbahnminuterie, die schwarzen römischen Ziffern und das gebläute Hauptzeigerpaar in Spatenform führen uns dagegen noch viel weiter zurück in die Geschichte der Zeitmessung. Die schmale, gestufte Lünette des teils polierten, teils satinierten Rotgoldgehäuses räumt aber nicht nur diesen Elementen einen angemessenen Platz auf dem silbergekörnten, lackierten Zifferblatt ein. Auch alle anderen Anzeigen und Funktionen sind – wie vom konstruktiven Ansatz her gewünscht – übersichtlich untergebracht. Etwas ungewöhnlich, dafür umso mehr Aufmerksamkeit erzeugend, kommt die Anordnung der Hilfszifferblätter und des Panoramadatums daher. Letzteres findet im Zentrum der unteren Zifferblatthälfte seinen Platz. Zur Erinnerung: Es unterscheidet sich von anderen Großdatumskonstruktionen dahingehend, dass sich beide Anzeigescheiben auf einer Ebene befinden, das Datumsfenster daher keines trennenden Mittelsteges bedarf. Für das Kaliber 37 wurde neben vielen anderen Dingen übrigens auch die Konstruktion des Panoramadatums optimiert.

 

Wie der Glashütte Uhren Ddr Wert Replik Senator Chronograph Panoramadatum und das neue Kaliber 37 abschneiden? Sie erfahren es im Test!
Die sächsische Kleinstadt Glashütte hat eine bis in das Jahr 1845 zurückreichende ununterbrochene Tradition der Präzisionsuhren-fertigung. Auf dieser Seite soll die historische Entwicklung der Firmen, ihrer Produkte sowie der Deutschen Uhrmacherschule, die diese Glashütter Tradition begründet, entwickelt, gepflegt und am Leben erhalten hat, beispielhaft an Hand von historischen Dokumenten, Bildmaterial, Videos und erläuternden Artikeln dargestellt werden. Damit soll interessierten Usern und Sammlern Glashütter Uhren der Ein- und Überblick über den Umfang, die Fertigungsbreite sowie eine exaktere Bestimmung und zeitliche Einordnung Glashütter Uhren erleichtert werden.Viel Spaß und Freude beim Durchstöbern der inzwischen auf mehr als 250 Einzelseiten angewachsenen und 7,2 Gigabyte umfassenden Informationsplattform.Bei der hier vorgestellten und noch mit „Kurtz“ auf dem Zifferblatt signierten Herrenarmbanduhr handelt es sich um ein frühes Modell, welches noch in der „Uhrenfabrik Kurtz Schwäbisch-Gmünd“ ausgangs der 1940er Jahre gefertigt wurde. Das 16-steinige Handaufzugswerk vom Kaliber Kurtz 25 wurde nicht, wie die Zifferblattsignatur und Kaliberbezeichnung „Kurtz“ vermuten lässt, von dem Juristen und Firmeninhaber Dr. Ernst Kurtz, sondern von dem aus Dresden stammenden Glashütter Konstrukteur Manfred Szyszka in der „Dr. Ernst Kurtz Uhrenfabrik Memmeldorf/Unterfranken“ neu konstruiert. Dr. Kurtz hatte das Werkkaliber zum Nachbau in Glashütte von einer Dienstreise nach Schweden als Geschäftsführer der UROFA und UFAG während des 2. Weltkrieges mitgebracht. 1948, zum Zeitpunkt des Beginns der Serienfertigung in Schwäbisch-Gmünd, hatte Manfred Szyszka bereits die Zusammenarbeit mit Dr. Kurtz beendet und eine eigene Firma, die „Manfred Szyszka & Co. Zeitmessgeräte-Fabrikation“ in Memmelsdorf gegründet.
Autorin Martina Richter – stellvertretende Chefredakteurin beim UHREN-MAGAZIN – verrät außerdem, worin weitere Optimierungen für das neue Kaliber 37 bestehen.

Laden Sie sich den kompletten Artikel jetzt für 2,90 Euro herunter!